Motivation – runter von der Lethargiecouch

Motivation – runter von der Lethargiecouch

Regelmäßige Fitnessprogramme sind gesünder als das beste erhältliche Medikament. Das ist nicht nur so dahingesagt, sondern wissenschaftlich bewiesen. Doch allzu oft macht uns der innere Schweinehund einen Strich durch die Rechnung. Wenn die Motivation im Keller ist, braucht es psychologische Tricks, um ihn zu überlisten.

Wer kurz nach der Jahreswende ins Fitnessstudio geht, kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Überall Menschen, die sich abstrampeln und Gewichte stemmen. Es sind die guten Vorsätze zum Jahreswechsel, die den Betreibern der Studios viel Geld in die Kassen spült. Nur ein paar Wochen später hat sich dann alles wieder normalisiert. Der innere Schweinehund hat gesiegt. Dabei wäre es gut, weiter regelmäßig Sport zu treiben. Vielleicht helfen diese 7 Tipps, dauerhaft am Ball zu bleiben:

Motivation, Psychologie
Kleine Psychotricks helfen die Motivation beizubehalten (Foto: adpic)
  1. Sofort loslegen! Nicht morgen oder nächste Woche, nein am besten heute noch. Und dann bitte nicht übertreiben. Ideal ist es zunächst unter professioneller Anleitung zu trainieren, dann ist die Gefahr eines Übertrainings am geringsten. Denn wer sich nach dem Workout total ausgelaugt führt und vielleicht sogar unter schmerzhaftem Muskelkater leidet, verliert ganz schnell wieder die Motivation.
  2. Konsequent bleiben! Die Natur hat es nun mal so eingerichtet. Rund sechs Wochen dauert es, bis sich der Körper an die regelmäßige Bewegung gewöhnt hat. Dann fallen die Fitnessprogramme plötzlich viel leichter und man kann eine Schippe drauf legen, ohne Gefahr zu laufen, sich zu übernehmen. Tipp: Für die zwei- oder besser sogar drei wöchentlichen Trainingseinheiten einen festen Termin machen und unbedingt wahrnehmen. Wer erst einmal losgelegt hat, zieht das Programm in über 90 Prozent der Fälle auch durch.
  3. Anreize schaffen! Sich alleine immer wieder zu überwinden, fällt in den ersten Wochen nicht ganz leicht. Deshalb kann es sich lohnen Familienmitglieder oder Freunde ebenfalls zur Fitness zu überreden. Ebenfalls gut: Erzählen sie möglichst vielen Menschen von ihrem Vorhaben von nun an regelmäßig Sport zu treiben. Das baut positiven Druck auf und erhöht die Motivation.
  4. Ziele setzen! Dabei aber unbedingt realistisch bleiben. Den Marathon in sechs Wochen absolvieren zu wollen oder das Sixpack in zwei Wochen ist unrealistisch und in den meisten Fällen auch nicht möglich. Realistisch ist eine Jeansgröße kleiner in einem halben Jahr. Tipp: Trainingstagebuch führen. So lassen sich Fortschritte am besten dokumentieren. Aber Vorsicht: Es gibt Phasen in denen es langsamer vorangeht.
  5. Sich selbst belohnen! Wer ein Etappenziel erreicht – vielleicht 30 Minuten ohne Pause joggen – sollte sich etwas gönnen. Ein Kinobesuch oder ein neues Kleidungsstück.
  6. Immer auf den Körper achten! Gerade in der Anfangszeit sind die Fortschritte bei einem vernünftig aufgebauten Trainingsprogramm beachtlich. Das sollte aber niemanden verleiten, es zu übertreiben. Also: immer auf die Signale des Körpers achten und bei einem Zwicken oder Zwacken einen Gang runter schalten.
  7. Viel Abwechslung. Egal, für welchen Sport oder welche Fitnessprogramme du dich entscheidet, ist es gut, das Training zu variieren. Jogger sollten nicht nur Joggen, Kraftsportler nicht nur Gewichte stemmen. Je abwechslungsreicher das Programm, desto größer die Fortschritte und desto leichter ist es, am Ball zu bleiben.


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