Sportverletzungen vermeiden mit diesen 5 Tipps

Sportverletzungen vermeiden mit diesen 5 Tipps

Es kommt natürlich auf die Sportart an. Aber rund 1, 5 Millionen Menschen ziehen sich jedes Jahr eine Verletzung beim Sport zu. Besonders häufig trifft es Fußballspieler und andere Ballsportler. Aber treffen kann es jeden. Viele Sportverletzungen ließen sich aber mit diesen 5 Tipps vermeiden.

Jeden Tag verletzen sich mehr als 4000 Sportler

Natürlich ist Sport und Fitness das Beste, was Du für Deinen Körper tun kannst. Doch wie bei anderen Dingen auch, kannst Du dabei Fehler machen. So verletzen sich täglich mehr 4000 Menschen jeden Tag beim Sport- oder Fitnessprogramm. Untersuchungen zeigen aber, dass sich mit den nun folgenden 5 Tipps Sportverletzungen vermeiden lassen:

Tipp 1: Akzeptiere Deine Grenzen

Wenn nicht durch Fremdeinwirkung, dann entstehen Sportverletzungen vor allem deshalb, weil man seine Grenzen nicht kennt. Das gilt insbesondere für Anfänger. Aber auch für alle bereits gut Trainierten, die etwas Neues ausprobieren wollen. Akzeptiere Deinen Ist-Zustand und vor allem Deine Grenzen. An neue Belastungen solltest Du Dich langsam herantasten und auf Deinen Körper hören.

Du solltest nicht nur Deine Schokoladenseite trainieren (Foto: adpic)

Tipp 2: Lerne Deinen Körper kennen

Ein ebenfalls sehr häufiger Grund für Sportverletzungen sind muskuläre Dysbalancen. Diese treten schnell auf, wenn Du einseitig trainierst oder nur Deine Schokoladenseite. Die häufigsten Dysbalancen treten zwischen Rücken- und Bauchmuskulatur sowie zwischen Oberschenkelvorder- und rückseite auf. Bei Tennis- und Handballspielern ist die Schlaghand- oder Wurfhandseite meist sehr viel stärker. Ideal ist es natürlich vorhandene Dysbalancen durch einen Physiotherapeuten ermitteln zu lassen. Aber die meisten kennen ja ihre Schokoladenseite und sollten unbedingt auch die schwächere Seite trainieren.

Mit Aufwärmen und Cool-Down Sportverletzungen vermeiden
Aufwärmen und Cool-down gehört zu jedem guten Training (Foto: adpic)

Tipp 3: Bereite Dich immer ein wenig vor

Die wohl bekannteste Binsenweisheit: Vor jeder sportlichen Belastung solltest Du Dich aufwärmen. Und ja, das ist wirklich wichtig und kann viele Sportverletzungen vermeiden. Meist reichen schon ein paar sportarttypische Bewegungen mit geringer Intensität, um den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen. Auch nicht übertriebene dynamische Dehnübungen sind eine tolle Präventionsmaßnahme.

Tipp 4: Trainiere den ganzen Körper

Vielleicht willst Du ein Sixpack, straffe Arme oder einen Knackpo. Dafür kannst Du natürlich spezielle Übungen machen, aber vernachlässige dabei nicht die anderen Muskeln Deines Körper. In unserem Körper hängt alles auf die ein oder andere Art und Weise zusammen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Tensegrity-Modell. Und jedes einseitige Training birgt die Gefahr muskulärer Dysbalancen – siehe Tipp 3. Wenn Du trainierst, dann möglichst vielseitig. Das sieht dann nicht nur optisch besser aus, es schützt Dich auch vor Sportverletzungen.

Das richtige Schuhwerk kann helfen Sportverletzungen zu vermeiden (Foto: adpic)

Tipp 5: Nimm die Signale Deines Körpers Ernst

Unser Körper ist extrem clever. Wenn wir uns falsch bewegen oder uns zu sehr belasten, meldet er sich mit mehr weniger starken Schmerzen zu Wort. Leider ignorieren wir diese Probleme. Manche schlucken sogar lieber Schmerzmittel als zu ergründen, was eventuell falsch läuft. Die beste Gegenmaßnahme: Höre auf Deinen Körper. Nimm auch kleinere Zipperlein Ernst und versuche zu ergründen, warum sie auftreten. Mal ist es Überlastung, mal eine falsche Bewegungsausführung, mal auch falsches Schuhwerk.



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