Richtige Atemtechnik beim Krafttraining

Richtige Atemtechnik beim Krafttraining

Krafttraining kann ganz schön anstrengend sein. So anstrengend, dass so manch einer beim stemmen, heben oder drücken der Gewichte das Atmen vergisst. Als Pressatmung bezeichnen Experten dieses Phänomen, wenn Sportler sich zu viel zumuten. Deshalb hier ein paar Tipps für die richtige Atemtechnik beim Krafttraining.

Gleichmäßig sollte die richtige Atemtechnik sein

Wer der Gesundheit zuliebe seine Muskeln stählt, sollte auf die Pressatmung möglichst verzichten. Denn sie immer ein deutliches Zeichen dafür, dass eine Übung zu schwer, ein Gewicht zu hoch gewählt ist. Aber auch für leistungsorientierte Sportler ist eine ruhige und gleichmäßige Atmung ist in jedem Fall besser. Am besten ist es, wenn der Atemrhythmus die Bewegung steuert – und nicht umgekehrt. Warum die richtige Atemtechnik gerade beim Krafttraining so wichtig ist, lässt sich auch ganz leicht erklären:

  • Bei jeder körperlichen Belastung, benötigt der Organismus mehr Energie und deshalb auch mehr Sauerstoff.
  • Fehlt das lebenswichtige Elixier werden die Zellen des Körpers nicht mehr ausreichend versorgt.
  • Als Folge sammeln sich Stoffwechselendprodukte an und das reduziert die Leistungsfähigkeit.
Pressatmung ist nicht die richtige Atemtechnik
Zu Pressatmung sollte es nur in Ausnahmefällen kommen (Foto: pexels)

Am besten ist die Kombi-Atmung

Deshalb spielt beim Krafttraining nicht nur die korrekte Übungsausführung eine wichtige Rolle, sondern auch die richtige Atemtechnik. Studien haben nachweisen können, dass die so genannte Kombi-Atmung für jeden Sportler das Beste ist. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Brust- und Bauchatmung. Und die lässt sich ganz leicht trainieren: Atme so tief ein, wie es nur geht. Dann spürt du, wie sich nicht nur die Brust hebt, sondern auch der Bauch wölbt. So wird die Lunge bis in die Lungenspitzen mit Luft gefüllt. Dann wieder vollständig ausatmen. Für alle, die die Bauchatmung verlernt haben – es sind erstaunlich viele – lohnt es sich die immer mal wieder auch zwischendurch durchzuführen. So erhöhst Du die Sensibilität für das Atmen und lernst schnell die Kombi-Atmung auch im Alltag und beim Sport viel besser nutzen. Wer beim Krafttraining das gesamte Atemspektrum nutzt, kann sein Potential viel besser ausschöpfen.



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