Warum Du die Komfortzone verlassen solltest

Warum Du die Komfortzone verlassen solltest

Die menschliche Physiologie lässt sich nicht austricksen. Wenn Du Deine Fitness verbessern willst, musst Du Dich beim Training ausreichend schwächen und deshalb regelmäßig die Komfortzone verlassen. Die gute Nachricht: Schon ein klein wenig mehr kann ausreichen.

Komfortzone verlassen, aber richtig

Ein wichtiger Hinweis gleich vorab: Egal wie kurz oder lange und wie intensiv Du Dich bewegst, selbst kurze und leichte Trainingseinheiten sind besser als auf der Couch zu liegen. Doch wer sich kontinuierlich verbessern möchte, muss seine Komfortzone verlassen. Das gilt ebenso für Lauf- als auch für Krafteinheiten. Aber bitte nicht falsch verstehen: Die Komfortzone verlassen, heißt nicht, sich komplett zu verausgaben. Wer beim Training regelmäßig 1 Prozent mehr gibt, ist bald 10 und mehr Prozent besser.

Der physiologische Aspekt

Wenn Du Dich sportlich verbessern willst, brauchst Du einen so genannten überschwelligen Reiz. Die Stärke dieses Reizes ist individuell ganz unterschiedlich. Für sportliche Anfänger ist das zunächst nicht so einfach einzuschätzen. Vielleicht helfen folgende Hinweise:

  • Bei einem Ausdauertraining darfst Du auch mal aus der Puste kommen und Deine Beine dürfen sich für ein paar Stunden weich anfühlen. Du solltest aber trotzdem gut schlafen können. Auch Dein Ruhepuls sollte schnell wiederhergestellt sein.
  • Während des Krafttrainings dürfen Deine Muskeln zittern und es ist okay sie auch nach dem Training zu spüren. Schmerzhafter Muskelkater sollte aber nicht unbedingt sein.
Komfortzone verlassen mit Trainingspartner
Mit Trainingspartnern fällt es leichter auch mal die Komfortzone zu verlassen (Foto: adpic)

Der mentale Aspekt

Wer mit Sport anfängt, hat zumindest in der Anfangszeit keine Probleme sich zu motivieren. Doch leider bleibt das nicht so. Selbst das 1 Prozent mehr erweist sich dann als Hindernis. Dann bleibt einem nicht anderes übrig, als das Gehirn auszutricksen. Hier ein paar Tipps:

  • Suche Dir einen Trainingspartner auf Deinem Niveau oder vielleicht ein wenig besser. Dann könnt ihr euch gegenseitig motivieren.
  • Musik kann Dir helfen, intensiver zu trainieren. Das haben Studien gezeigt. Hier mehr dazu.
  • Du kannst Dich auch nach erfolgreich absolviertem Training belohnen: Mit einer Massage oder neuer Trainingsbekleidung.
  • Vielen hilft es auch, wenn ihnen bewusst wird, dass das was sie da tun, wirklich gut für sie ist. Du erhältst oder erreichst Dein Wunschgewicht, bist selbstbewusster und gesünder.

Aber bitte nicht übertreiben

Um Dich kontinuierlich zu verbessern, musst Du Deine Komfortzone beim Training regelmäßig verlassen. Doch übertreiben darfst Du es natürlich auch nicht. Das Training sollte immer noch Spaß machen und auch nach dem Workout solltest Du nicht komplett in den Seilen hängen. Denn sonst droht Übertraining. Was es damit auf sich hat, steht hier.

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