Das solltest Du über LISS und HIIT wissen

Das solltest Du über LISS und HIIT wissen

HIIT und kein Ende. Der weltweit beliebteste Fitnesstrend der letzten Jahre dürfte es auch zukünftig sein. Immer mehr Studien bescheinigen dem kurzen aber anstrengenden Workout größte Effektivität und Wirksamkeit. Doch HIIT alleine ist trotzdem keine gute Idee. Es sollte auch regelmäßig LISS sein.

HIIT und LISS im Wechsel ist ideal

HIIT ist keine Eintagsfliege. 2017 noch zum Workout des Jahres gekürt, hat es sich mittlerweile etabliert. Das liegt auch immer mehr Studien, die dem kurzen aber intensiven Fitnessprogramm große Wirkung bescheinigen. Trotzdem ist es alleinige Methode nicht geeignet. Denn HIIT bedeutet für den Körper auch eine große Belastung. Und hier kommt LISS ins Spiel.

HIIT ist wichtig, LISS aber auch
HIIT ist hocheffektiv aber auch eine Belastung für den Körper (Foto: adpic)

Was ist LISS?

Die meisten dürften mittlerweile wissen, was HIIT ist. Es steht für High Intensitive-Intervall-Training. Weniger bekannt ist das Kürzel LISS. Es steht für Less-Intensiv-Steady-State. Mit anderen Worten: Das bestens bekannte aerobe Training.

Was bedeutet HIIT für den Körper?

Wenn Du kein Profisportler bist, also arbeitest oder studierst, sollte Dir bewusst sein, dass HIIT trotz seiner Kürze großen zusätzlichen Stress für Deinen Körper bedeutet. Sich davon optimal zu erholen kann je nach Trainingszustand 48 Stunden und länger dauern. Deshalb führen selbst Spitzenathleten HIIT nicht öfters als zweimal die Woche durch. Und diese Sportler verfügen meist über ein Team von Physiotherapeuten. Hinzu kommt, dass HIIT eine große Herausforderung für das zentrale Nervensystem ist. Der Cortisolspiegel steigt an und es kann zu vielen kleinen Rissen in der Muskulatur kommen. Keine Sorge, die sind in der Regel ungefährlich. Aber der Körper braucht dann ein gewisse Zeit, um sich zu erholen.

LISS steigert Deine Leistungsfähigkeit
Regelmäßig LISS macht Dich auch beim HIIT besser (Foto: adpic)

Was macht LISS so wichtig?

Und hier kommt LISS ins Spiel. Bei LISS geht es darum, die Herzfrequenz auf einem relativ niedrigen Niveau zu halten, um im aeroben Bereich zu bleiben. Das hat zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper:

  • LISS verbessert die so genannte aerobe Kapazität und damit die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien. Die Kraftwerke der Zelle nehmen an Zahl und Masse zu.
  • Die Aktivität der aeroben Enzyme steigt an. Der Körper produziert dann auch bei hohen Belastungen weniger Laktat.
  • Die Belastung für das zentrale Nervensystem ist sehr gering.
  • LISS verbessert Deine Regenerationsfähigkeit.
  • Das alles funktioniert aber nur, wenn Du auch wirklich im aeroben Bereich bleibst. Wie das gehr, steht hier.

Fazit: Beide Trainingsmethode stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Vielmehr ergänzen sie sich perfekt, wie auch Studien zeigen.



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