Warum Du Gleichgewichtstraining machen solltest

Warum Du Gleichgewichtstraining machen solltest

Über unsere Fähigkeit das Gleichgewicht zu halten denken wir oft erst, wenn wir sie brauchen. Diese Situationen sind aber gar nicht so selten. Hinzu kommt, dass gute Balancefähigkeiten Dich auch zu einem besseren Sportler machen. Deshalb hier die besten Tipps für ein effektives Gleichgewichtstraining:

Balancefähigkeiten beim Training

Beim Joggen kann es der Hund sein, der plötzlich den Weg kreuzt oder der Ast unter dem Laub, den wir viel zu spät sehen. Bei der Homefitness ist es die Teppichkante oder der Schuh, der herumliegt. Wenn Du darüber nachdenkst fallen Dir vermutlich viele Dinge ein, die Dich aus der Balance bringen können. Doch nicht nur wegen möglicher Unwägbarkeiten macht es Sinn ein Gleichgewichtstraining durchzuführen. Es macht Dich einfach auch zu einem besseren Sportler und hilft Verletzungen zu vermeiden.

Das Geheimnis der Propriozeption

Experten bezeichnen Gleichgewichtstraining gerne auch als Propriozeptionstraining. Bei der Propriozeption handelt es sich um Deine Fähigkeit die Lage Deines Körpers im Raum wahrzunehmen. Je besser Du das beherrscht, desto besser weißt Du, wie Du in bestimmten Reaktionen reagieren musst. Es geht darum, dass Deine Muskeln nicht nur blitzschnell Signale an Dein Gehirn senden. Das Gehirn sollte diese Signale auch rasend schnell zurücksenden können. Eine Sportart in der diese Fähigkeit besonders gefragt ist, ist beispielsweise Alpin-Ski. Deshalb steht Gleichgewichtstraining auch regelmäßig auf dem Programm.

Gleichgewichtstraining mit freien Gewichten

Wenn Du an Maschinen trainierst, ist die Bewegung vorgegeben und Dein Körper muss kaum ausbalancieren. Anders ist das beim Training mit freien Gewichten. Sowohl mit Kurz- als auch Langhanteln kannst Du zahlreiche Übungen machen, die neben der Kraft auch die Balance trainieren. Mit Planks oder mit Ausfallschritten in den unterschiedlichsten Varianten trainierst Du ebenfalls Dein Gleichgewicht. Hier weitere Trainingsbeispiel für Anfänger und Fitnessprofis

Gleichgewichtstraining mit Ausfallschritten
Ausfallschritte in Variationen sind ein tolles Gleichgewichtstraining (Foto: adpic)

Fersen-Zehen-Gang in Zeitlupe

Eine Übung für Anfänger ist der Fersen-Zehen-Gang in Zeitlupe. Im Grunde genommen handelt es sich um übertrieben korrekt durchgeführtes Walking in Langsam. Du drückst Dich bis zum Zehenstand ab und setzt den vorderen Fuß auf der Fersen auf. Dann rollst Du langsam ab und drückst Dich wieder in den Zehenstand und so weiter.

Langsame Kniebeugen vor einem Stuhl

Du stellst Dich schulterbreit vor einen Stuhl und machst eine langsame Kniebeuge. Sobald Dein Po den Stuhl berührst, drückst Du Dich wieder nach oben. Erschweren kannst Du die Übung, indem Du Dich auf eine instabile Unterlage stellst. Profis können die Kniebeugen auch einbeinig durchführen.

Einbeiniges Kreuzheben ohne und mit Gewicht

Du stellst Dich aufrecht hin. Dann beugst Du gleichzeitig Deinen stets geraden Oberkörper nach vorne und führst eine Bein nach hinten. Diese Übung kannst Du auch mit Hanteln oder Kettlebells durchführen.

Einbeiniges Kreuzheben mit Kettlebell (©purplepatchfitness)

Planks mit Variationen

Planks sind bestens geeignet, um sich einen starken Core und auch ein Sixpack anzutrainieren. Wenn Du statt der statischen Ausführung Variotionen machst, kannst Du ebenfalls sehr gut Dein Gleichgewicht traininieren. Hier ein Video von Heather Robertson, deren Fitnessprogramme ich ebenfalls sehr empfehlen kann.

Plank-Variationen von Heather Robertson


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