Schonend fit mit Low-Impact-Training

Schonend fit mit Low-Impact-Training

Low steht für wenig, gering oder niedrig und in Zusammenhang mit Fitness assoziieren es viele deshalb auch mit weniger Leistung oder geringerer Effektivität. Doch dem ist nicht so. Low-Impact-Training ist zwar weniger belastend für den Körper, richtig durchgeführt aber sehr effektiv.

Low-Impact-Training ist mehr als nur gelenkschonend

Der wohl wichtigste Unterschied zum meist üblichen High-Impact-Training: Ein Fuß hat immer Kontakt zum Boden. Das ist beim Walking, beim Nordic-Walking, beim Inline-Skaten und Eislaufen, bei Pilates, Yoga und zahlreichen Aerobic-Varianten der Fall. Auch Aqua-Fitness und Schwimmen zählt für die meisten Trainer zu den Low-Impact-Varianten. Doch für wen eignet sich Low-Impact-Training besonders?

Auch mit Low-Impact-Training kannst Du optimal fit werden
Low-Impact-Training – sanft aber durchaus effektiv (Foto: adpic)

Ideal für Anfänger und sportliche Wiederbeginner

Für alle, die seit längerer Zeit keinen Sport getrieben haben, ist Low-Impact-Training sehr empfehlenswert. Sie müssen erst einmal Muskeln aufbauen und die Gelenke an die neue Belastung gewöhnen. Auch Senioren und Menschen mit Gelenkproblemen wie Arthrose oder Osteoporose profitieren von der Low-Variante.

Verletzte oder zu Verletzungen neigende Sportler

Verletzungsverhütung ist einer der häufigsten Gründe für Low-Impact-Training. Tatsächlich ist es aufgrund der höheren Verletzungsrate bei High-Impact-Programmen überhaupt erst zur Entwicklung der Low-Variante gekommen. Wegen der geringeren Verletzungsgefahr ist die Wahrscheinlich einer Zwangspause sehr gering. Und wer sein Training wegen einer Verletzung unterbrechen muss, kann mit Low-Impact-Training versuchen, sein Fitnesslevel zu halten – das erleichtert den Wiedereinstieg.

Motivationsprobleme sind beim Low-Impact-Training seltener

Das frühzeitige Aussteigen aus einem Fitnessprogramm ist weit verbreitet. Zeitmangel, Lustlosigkeit oder einfach nur der fehlende Wille, auch mal an seine Grenzen zu gehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass das bei einem Low-Impact-Training seltener der Fall ist als bei einem High-Impact-Training. Ziel ist es, mit Hilfe von Low-Impact-Programmen die Leistungsfähigkeit so weit zu steigern, dass auch die anstrengenderen und effektiveren High-Impact-Programme mit Spaß durchgeführt werden. Das gilt insbesondere für Menschen, die wieder ein Plus an Fitness in ihr Leben integrieren möchten.

Übergewichtige profitieren

Bei Menschen, die zu viele Pfunde mit sich herumtragen, ist ein Low-Impact-Training ideal. Die Gelenkbelastung ist deutlich geringer, trotzdem kommt es zu Anpassungserscheinungen. Die Muskeln werden kräftiger und sind irgendwann so stark, dass nach einiger Zeit auch problemlos ein High-Impact-Training möglich ist. Außerdem verbrennt auch Low-Impact-Training auch viele Kalorien und hilft beim Abnehmen.

Mit Low-Impact-Training können Übergewichtige schonend viele Kalorien verbrennen
Für Übergewichtige ist Low-Impact-Variante ideal (Foto: adpic)

Immer mal wieder einbauen

Wichtig zu wissen: Geringe Belastung bedeutet nicht gleichzeitig auch geringere Intensität. Low-Impact-Programme haben zudem den Vorteil, dass sie koordinativ oft anspruchsvoller sind, als ein High-Impact-Training. Wer fit uns gesund ist, tut also gut daran, hin und wieder die sanfteren Einheiten in sein Training zu integrieren.



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