8 HIIT-Übungen mit hohem Kalorienverbrauch

8 HIIT-Übungen mit hohem Kalorienverbrauch

Obwohl es nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, ist HIIT ein tolles Workout zum Abnehmen. Möglich macht das der so genannte Afterburn-Effekt. Noch Stunden nach dem Training läuft die Kalorienverbrennung auf Hochtouren. Hier 8 besonders effektive HIIT-Übungen:

Ein paar Informationen vorab

HIIT steht für hochintensives Intervalltraining. Wenn Du es durchführen möchtest, musst Du gesund und auch fit genug sein. Wenn Du Anfänger bist oder lange keinen Sport getrieben hast, solltest Du Dir vorab grünes Licht vom Arzt holen. Außerdem ist es ratsam sich in den ersten Trainingseinheiten nicht komplett zu verausgaben. Mehr Zum Thema HIIT findest Du hier.

Kurz zum Prinzip des HIIT

Das Prinzip des HIIT ist einfach: Auf eine kurze Phase mit maximaler Belastung folgt eine kurze Pause, die nicht zur vollständigen Regeneration reicht. Je nach Fitnesslevel dauert die Belastung zwischen 20 und 60 Sekunden mit jeweils 10 bis 20 Sekunden Pause. Der Puls schießt in die Höhe und das ist auch gewollt. Je mehr Du an Deine körperlichen Grenzen gehst, desto effektiver der Nachbrenneffekt. Das Training sollte nicht länger als 30 Minuten dauern.

Die acht HIIT-Übungen

Bei den nun folgenden acht HIIT-Übungen handelt es sich um Ganzkörperübungen. Du solltest sie technisch gut beherrschen und zwar auch dann, wenn Du bereits erschöpft bist. Wer sich diesbezüglich unsicher ist, sollte vor einem Spiegel oder mit einem Partner trainieren:

  • Du kannst alle acht Übungen machen oder Dir auch nur vier bis sechs Übungen aussuchen.
  • Auch bei einem kurzen Workout ist es ratsam, sich ein paar Minuten aufzuwärmen um den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen.

Übung 1: Kniehebeläufe

Eine Übung aus der Leichtathletik, die den Puls ordentlich in die Höhe treibt und die Bein- und Gesäßmuskeln aktiviert. Du läufst auf der Stelle und hebst das Deine Knie ordentlich in die Höhe. Es kommt zu einer kurzen Flugphase. Es ist von Vorteil wenn Du den Oberkörper versuchst ruhig zu halten. Das trainiert dann zusätzlich den Core.

Die richtige Ausführung von Kniehebeläufen (Quelle: XHIT Daily)

Übung 2: Ausfallschrittsprünge

Für alle, die sie nicht gewohnt sind, eine Übung mit Muskelkatergarantie. Außerdem ist sie kordnativ recht anspruchsvoll. Sie trainiert die gesamte Bein- und Gesäßmuskulatur. Aber auch Rücken und Bauch müssen mitarbeiten. Du gehst in den Ausfallschritt und beugst die Beine. Dann drückst Du Dich so explosiv ab, dass Du die Beinposition wechseln kannst. Der Oberkörper ist stets aufrecht. Anfänger können immer ein ganz kurze Pause zwischen den Sprüngen machen, um das Gleichgewicht besser halten zu können.

Ausfallschrittsprünge in der korrekten Ausführung (Quelle: Nuffield Health)

Übung 3: Hampelmänner

Diese Übung dürften die meisten kennen. Sie trainiert aufgrund des intensiven Armeinsatzes den ganzen Körper. Du stellst Dich aufrecht und führst springend die Beine seitlich. Gleichzeitig führst Du die fast geraden Arme nach oben.

HIIT-Übungen mit Hampelmann
Hampelmänner trainieren die Arm-Bein-Koordination (Foto: adpic)

Übung 4: Mountain Climbers

Bei dieser hocheffektiven Übung geht es darum in Plankposition einen Berg zu erklimmen. Viele Muskeln des Körper müssen mitarbeiten, um die korrekte Technik durchhalten zu können. Sie sieht wie folgt aus:

  • Du begibst Dich in die Langarmplankposition. Der Po ist leicht angehoben, aber der Rücken gerade. Deine Hände liegen etwas mehr als schulterbreit auf.
  • Dann führst Du im Wechsel immer wieder ein Knie zur Brust. Bei guter Technik kannst Du das auch mit hoher Geschwindigkeit machen.
HIIT-Übungen
Die Mountain-Climber-Übung trainiert den ganzen Körper (Foto: adpic)

Übung 5: Seilspringen

Eine der effektivsten Übungen überhaupt und für jeden Sportler auch außerhalb von HIIT zu empfehlen. Hier mehr dazu. Du stellst Dich aufrecht hin, die Beine relativ eng beieinander. Der Ellbogen befindet sich in Bauchnähe. Aus dieser Position heraus fängst Du an zu springen. Die Füße verlassen den Boden immer nur ein wenig. Bei guter Koordination kannst Du das Seil auch rückwärts führen.

Seilspringen als HIIT-Übung
Seilspringen ist für nahezu alle Sportler eine tolle Trainingsübung (Foto: adpic)

Übung 6: Liegestütze

Ein Klassiker und häufiger Bestandteil eines HIIT-Workouts. Liegestütze trainieren einen Großteil der Muskeln des Oberkörpers, aber auch die Oberschenkel müssen mitarbeiten. Wichtig ist eine gerade Körperhaltung von Kopf bis zu den Füßen. Beim Absenken darf die Nasenspitze fast den Boden berühren.

Liegestütze trainieren viele Muskeln
Liegestütze sind ein echter Klassiker und hocheffektiv (Foto: adpic)

Übung 7: Russian Twist

Eine tolle Übung, um die Körpermitte zu trainieren. Sie ist kooridnativ etwas anspruchsvoller, da es nicht immer ganz einfach ist das Gleichgewicht zu halten. Du setzt Dich eine leicht gepolsterte Unterlagen und hebst dann gleichzeitig beide Füße vom Boden. Je gestreckter die Beine, desto schwieriger die Übung. Dann drehst Du den Oberkörper von einer Seite zur anderen. Du kannst die Übungen auch mit einem Zusatzgewicht in den Händen haltend machen.

Für Russian Twists brauchst Du eine gute Bauchmuskulatur (Quelle: LivestrongWomen)

Übung 8: Arnold Dips

Diese Übung trainiert vor allem den Trizeps. Aber auch Bauchmuskeln und Schulter müssen ordentlich mitarbeiten. Du setzt Dich ganz vorn auf eine Bank, einen Hocker oder einen Stuhl. Alles muss stabil und rutschfest stehen. Deine Hände platzierst Du seitlich auf der Kante. Dann schiebst Du den Po so weit nach vorne, dass Du die Arme beugen kannst um den Po abzusenken. Unten kurz halten und wieder hochdrücken.

Arnold Dips trainieren den Trizeps
Je weiter Du die Füße nach vorne stellst, desto schwieriger die Übung (Foto: adpic)


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