So bringst Du Dein Lauftraining auf ein höheres Level

So bringst Du Dein Lauftraining auf ein höheres Level

Dem Virus irgendetwas Gutes abzugewinnen, fällt nicht leicht. Erste Untersuchungen zeigen aber, dass viele Menschen in den letzten Wochen angefangen sind zu laufen. Das ist eine gute Nachricht. Für alle Frischlinge und jene, die schon länger dabei sind: Hier fünf Tipps wie Ihr Euer Lauftraining auf ein höheres Level bringt:

Setz Dir realistische Ziele für Dein Lauftraining

Die menschliche Physiologie lässt sich leider nicht austricksen. Zumindest nicht auf gesunde Art und Weise. Auch beim Lauftraining gilt: es gibt keine Abkürzungen. Leistungssteigerungen brauchen ihre Zeit. Stichwort Superkompensation. Deshalb ist es ganz wichtig, sich realistische Ziele zu setzen und diese immer wieder anzupassen. Ein Trainingsplan bei dem Du auch Dein jeweiliges Befinden einträgst, kann dabei sehr hilfreich sein. Hier ein paar Tipps:

  • Steigere zunächst die Anzahl Deiner Trainingseinheiten, bevor Du längere strecken läufst.
  • Bei Trainingseinheiten mit höherer Intensität reduziert Du die Länge deiner Läufe
  • Alle ein, besser zwei Wochen kannst Du Umfang und Intensität leicht steigern. Aber auf keinen Fall mehr als 10 Prozent.
  • Absolviere möglichst nicht zwei intensive Trainingseinheiten hintereinander.

Mache unbedingt auch Krafttraining

Wenn es Dir mit Deinem Lauftraining Ernst ist, solltest Du unbedingt ein- oder zweimal die Woche ein Krafttraining absolvieren. Du musst nicht wie wild Gewichte stemmen. Ein funktionelles Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Hilfsmitteln wie Widerstandsbändern reicht aus. Ganz besonderen wert solltest Du auf die Kräftigung des Core legen. Das Plus an Muskelmasse hilft überschüssiges Fett zu verbrennen und Verletzungen vorzubeugen.

Gutes Lauftraining beinhaltet Krafttraining
Jeder ambitionierte Läufer sollte regelmäßig Krafttraining machen (Foto: adpic)

Achte auf die Ernährung

Wenn Du dein Lauftraining auf ein höheres Level bringen möchtest, solltest Du unbedingt auch auf die Ernährung achten. Achte auf eine gute Mischung aus hochwertigen Proteinen, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten. Du solltest die tägliche Kalorienaufnahme an Dein Training anpassen.

Lass Deinen Körper immer ausreichend regenerieren

Bei einem rein aeroben Lauf braucht dein Körper nicht sehr lange, um sich zu erholen. Aber bei intensiven Einheiten oder einem anstrengenden Krafttraining kann es schon mal 48 Stunden dauern, bis Dein Organismus wieder gut erholt ist. Auf keinen Fall solltest Du zwei anstrengende Trainingseinheiten nacheinander absolvieren. Hier und hier weitere Tipps zur optimalen Erholungsstrategie.

Ab einem gewissen Niveau ein Coach nehmen

Alle, die es noch ernster meinen mit ihrem Lauftraining und sogar an Wettkämpfen teilnehmen wollen, sollten darüber nachdenken, sich einer Trainingsgruppe mit versiertem Trainer anzuschließen. Die Jahresbeiträge in Leichtathletikvereinen halten sich meist in Grenzen. Ein guter Trainer hilft bei der Erstellung von Trainingsplänen und eine gute Laufgruppe kann besondere Kräfte freisetzen.

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